Radicchio

 

 

Herkunft und Kulturgeschichte

Radicchio ist eine rote Zichorienart. Bis ca. 1985 wurde nördlich der Alpen noch sehr selten Radicchio angebaut. In großen Mengen wurde er von Italien in die nordeuropäischen Länder exportiert und war recht teuer im Verhältnis zu anderen Zichorien- oder Salatarten.

Ab 1985 kamen die ersten Neuzüchtungen in den Anbau, und es setzte sich vor allem die Sortengruppe Radicchio Rosso di Chioggia durch.

 

Hinweise zur Handhabung

Radicchio wird meist Salaten zugemischt oder als Dekoration auf Tellern verwendet. Die als 'indicazione geografica protetta' geschützten Sorten 'Radicchio Rosso di Treviso' und 'Radicchio Variegato di Castelfranco' gelten als Spezialität der italienischen Region Veneto und werden gegrillt oder zum Risotto zubereitet.

Einlegen in lauwarmes Wasser vermindert, wie beim Chicorée, den bitteren Geschmack zugunsten des nussigen Aromas.

Durch die kompakte kugelige Form ist Radicchio gut vor dem Welken geschützt und kann so bis zu 4 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden.


Nährwertangaben

Seine rote Farbe verdankt er den physiologisch wichtigen Anthozyanen, außerdem enthält er einen früher Intybin genannten, anregenden Bitterstoff, der am besten roh wirkt.

 

Energie

Nährstoffe

Mineralstoffe

Vitamine

13 kcal

Protein 1,2g

Natrium 10mg

A 0mg

54 kJ

Fett 0,2g

Kalium 240mg

B1 0,04mg

 

Kohlenhydrate 1,5g

Kalzium 40mg

B2 0,03mg

 

Nahrungsfasern 1,8g

Phosphor 27mg

C 28mg

 

 

Magnesium 11mg

E 0mg

 

 

Eisen 1.5mg